Wenn man anfängt, ein Spiel zu spielen, dann macht man sich meistens erst einmal mit den grundsätzlichen Dingen vertraut. Wie funktioniert diese Mechanik, wie funktioniert das Ding da mit dem komischen Icon, und was bringt das alles überhaupt? Im Fall von Pokémon Go geht es dabei auch darum, die Gleichheiten und die Unterschiede zwischen einem Pokémon für Nintendo-Konsolen und einem Pokémon für Smartphones und Tablet herauszufinden.

Einige Eigenheiten der Pokémon-Hauptserie wurden zwar in Pokémon Go eingebaut, aber sind für den Laien absolut nicht offensichtlich gewesen. Da wäre etwas so etwas wie Angriffs- und Verteidigungswert eines Pokémon, der sich in Pokémon Go zunächst nur durch externe Tools von Dritten herausfinden ließ, mittlerweile (viele Jahre später) auch per In-Game-Funktion einsehen lässt. So finden wir inzwischen heraus, welche Werte die Pokémon haben … und so sind auch langsam die komischsten Begriffe entstanden, die dem ein oder anderen Spieler schon fast spanisch vorkommen, wenn sie einem Trainer über die Lippen kommen. Ja, eine andere Sprache wird gesprochen! Aber es ist nicht Spanisch, sondern Englisch. ^^ Was für Begriffe es im Pokémon-Go-Jargon so gibt und wie die zustande kommen, erklären wir euch weiter unten.

Hundo (engl. Hundred + Abkürzung)

Der Traum eines jeden Pokémon-Go-Meta-Spielers ist es, ein Pokémon mit den perfekten IV-Werten zu besitzen. Das heißt, dass sowohl Angriffs- als auch Verteidigungs- und KP-Wert bei 100 Prozent liegen. Hundred … also Hundo! Gebt ihr in der Suchfunktion im PokéDex der Pokémon-Go-App die Zahl 4 mit einem Sternchen ohne Leerzeichen dahinter ein, werden euch alle Pokémon angezeigt, die perfekte IV-Werte besitzen.

Shundo (engl. Shiny + Hundred + Abkürzung)

Was ist besser als ein Hundo? Ja, natürlich ein Shundo! Ein schillerndes Pokémon mit perfekten IV-Werten. Ein Hundo ist ohnehin schon selten, aber die Wahrscheinlichkeit, ein Shundo zu fangen, ist noch einmal wesentlich geringer.

Shlundo (engl. Shiny + Lucky + Hundred + Abkürzung)

Und was ist noch seltener, als ein schillerndes Hundo? Ein Shundo, welches per Glückstausch einen IV-Wert von 100% erhält. Da sich die Werte eines Pokémon beim Tausch noch einmal ändern, ist nicht garantiert, welche Werte das ertauschte Pokémon erhält und somit ist ein schillerndes Glücks-Pokémon mit perfekten IV-Werten das wohl seltenste aller Hundos.

Nundo? (Die absolute Null)

Auch selten? Definitiv! Allerdings möchte niemand ein Nundo haben, denn die IV-Werte eines Nundos belaufen sich auf exakte 0 Prozent. Kein einziger Punkt in einem der Werte macht diese Pokémon du denen, die am wenigsten begehrt werden.

Na? Habt ihr alles verstanden? Dann könnt ihr euer neues Wissen anhand unserer News zu dem Pokémon-Trainer mit über 4.000 Mewtu-Raids testen. Wie viele Shiny 100%-IV-Wert-Mewtu hat der Norweger Knutsen gefangen? Und: Ist die Menge der gespielten Raids immer noch unrealistisch für den Zeitraum?!



© der Artikelquelle