Top 12 eSport-Profis nach Preisgeld aus Deutschland
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Deutsche Veranstalter, Teams und Profis spielen im weltweiten eSports-Ökosystem eine sehr wichtige Rolle, auch wenn sie häufig nicht direkt im Fokus der Öffentlichkeit stehen. Beim Preisgeld befinden sich die deutschen Spielerinnen und Spieler im weltweiten Vergleich nicht an der Spitze, doch in der Top 10 sind sie im jährlichen Ranking immer wieder zu finden. Den Meilenstein von einer Million Euro an gewonnenen Preisgeldern haben bislang zwei Profis aus Deutschland geschafft, gut 50 haben über 100.000 Euro erspielt. Diese Angaben stammen von esportearnings.com sowie Liquipedia und entsprechen damit recht genauen Schätzungen. Welche zwölf Profis stehen an der Spitze und in welchen Disziplinen haben sie ihre Gewinne eingefahren?

12. Maurice „KheZu“ Gutmann

Dota 2, Heroes of Newerth – rund 293.000 Euro

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„KheZu“ machte sich in „Heroes of Newerth“ einen Namen, bevor er zu „Dota 2“ wechselte.

Maurice „KheZu“ Gutmann war im MOBA-Titel „Heroes of Newerth“ als herausragender Suicide-Profi – so nannte man in jener Szene die Spieler auf der Offlane – bekannt und hatte von 2011 bis 2014 in vielen Turnieren Erfolg. Ein Viertel seiner Preisgelder stammen aus dieser Ära. 2015 wechselte er zu „Dota 2“ und landete dort unter anderem bei OG und Team Secret.

Zwei Teilnahmen am lukrativen The International haben seine Gewinne ordentlich nach oben geschraubt und aktuell ist er ebenfalls wieder auf Erfolgskurs: Als Kapitän hat er Quincy Crew in der ersten Saison des Jahres 2022 an die Spitze der ersten nordamerikanischen Division geführt.

11. Florian „syrsoN“ Rische

Counter-Strike: Global Offensive – rund 298.000 Euro

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„syrsoN“ ist der AWP-Spieler bei BIG.

Florian“Kricket“ Rische gehört zur deutschen Elite in „Counter-Strike“ und spielt als AWPer bei Berlin International Gaming (BIG). Zuvor war der 26-Jährige bei namhaften Teams wie ALTERNATE und Sprout unterwegs, ist also ein echtes Produkt der deutschen Shooter-Szene. Ähnlich wie bei anderen BIG-Spielern auf dieser Liste kam sein großer Durchbruch erst im Verbund mit dem Rest des jetzigen Quintetts.

10. Hoffnung „Hoffnung“ Gultekin

FIFA – rund 304.000 Euro

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„Umut“ krönte sich 2022 zum virtuellen Fußballweltmeister.

Hoffnung „Hoffnung“ Gültekin krönte sich 2022 zum Weltmeister in „FIFA 22“ und folgte damit seinem Landsmann Mohammed „MoAuba“ Harkous nach. „Umut“ ist bei RBLZ Gaming, dem eSports-Team von RB Leipzig, unter Vertrag und katapultierte sich mit dem Sieg bei der virtuellen WM, die eine Siegerbörse von 250.000 Euro lieferte, in die Top 10 der deutschen eSportler nach Preisgeld.

9. Tobias „ShoWTimE“ Sieber

StarCraft 2 – rund 320.000 Euro

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„ShoWTimE“ ist deutscher Meister und internationaler Turniersieger in „StarCraft 2“.

Tobias“Show Time“ Sieber ist der einzige „StarCraft 2“-Spieler bei BIG und wird in der Szene global als „die Mauer“ bezeichnet – ein Spitzname, den ihm sein defensiver Spielstil eingebracht hat. Er benutzt im Echtzeitstrategie-Spiel die Protoss-Fraktion und versucht meist, seine Gegner in einem längeren Duell dank seiner besseren Wirtschaft und Armee zu besiegen.

Sein größter Erfolg war der Sieg bei der WCS Spring Championship 2016, seither scheiterte der Schwabe mehrmals in den Finals von großen Turnieren, unter anderem bei der WCS Leipzig 2018.

8. Tizian „tiziaN“ Feldbusch

Counter-Strike: Global Offensive – rund 327.000 Euro

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„tiziaN“ schaffte mit BIG den großen Durchbruch.

Tizian „tiziaN“ Feldbusch spielt aktuell bei Berlin International Gaming (BIG) und startete seine Profi-Karriere im Taktik-Shooter bereits 2012 bei dotpiXels, wo er unter anderem mit Nikola „LEGIJA“ Ninic und Johannes „tabseN“ Wodarz zusammenspielte, zwei der drei Gründer von BIG. Bei einer weiteren Karrierestation, dem deutschen Traditionsklub ALTERNATE aTTaX, hatte er mit Fatih „gob b“ Dayik den dritten BIG-Gründer ebenfalls bereits als Teamkollegen.

Er feierte mit ALTERNATE und MOUZ (früher mousesports) zwar bereits erste internationale und nationale Erfolge, der große Durchbruch und damit der Löwenanteil seiner Gewinne kam jedoch erst nach seinem Beitritt bei BIG im Jahr 2018.

7. Raphael „Bunny Hoppor“ Peltzer

Hearthstone – rund 349.000 Euro

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„Bunnyhoppor“ spielt eigentlich nur nebenberuflich.

Raffael „Häschen springt“ Peltzer spielt aktuell für Team Liquid und hatte bereits 2016 erste Erfolge auf der internationalen Bühne. Seinen großen Durchbruch schaffte er 2018 mit dem Gewinn der HCT Summer Championship, 2019 erreichte er in der Weltmeisterschaft eine Top-4-Platzierung. Dabei unterlag er einem weiteren deutschen Profi, nämlich Torben „Viper“ Wahl, der den Einzug in dieses Ranking nur knapp verpasst hat.

6. Maximilian „qojqva“ Bröcker

Dota 2 – rund 365.000 Euro

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„qojqva“ ist einer der tödlichsten Carry-Spieler in Europa.

Maximilian“die Schwierigkeiten“ Bröcker begann seine professionelle Karriere 2012 und hat 2015 eine Pause von der kompetitiven Szene eingelegt. Aktuell spielt der Carry wieder bei Team Liquid, wo er bereits 2013 und 2014 engagiert war. Mehrere Teilnahmen an The International haben das Preisgeldkonto des 26-Jährigen gewaltig aufgestockt.

Außerdem ist „qojqva“ dafür bekannt, die höchste jemals in einem professionellen Spiel aufgezeichnete Kill-Death-Assist-Ratio (KDA, Abschuss-Tode-Assist-Verhältnis) erreicht zu haben – dieses Meisterstück gelang ihm in der Rolle von Zeus mit 51,00.

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5. Johannes „tabseN“ Wodarz

Counter-Strike: Global Offensive – rund 383.000 Euro

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„tabseN“ ist der finale BIG-Gründer, der noch aktiv „CS:GO“ spielt.

Johannes“tabseN“ Wodarz ist eines der Gründungsmitglieder von BIG und führt das Team aktuell als Kapitän an. Er verortet seine Wurzeln in „CS:GO“, genau wie „tiziaN“ bei dotpiXels, und hat mit MOUZ sowie Playing Ducks ähnliche Zwischenstationen vorzuweisen. Vom BIG-Gründungstrio ist „tabseN“ der Einzige, der noch als aktiver Spieler in „CS:GO“ mitmischt.

4. Mohammed „MoAuba“ Harkous

FIFA – rund 383.000 Euro

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2019 gewann „MoAuba“ die WM und galt bis 2022 als „ewiger“ Weltmeister.

Mohammed“Mo Auba“ Harkous spielte mehrere Versionen der Fußballreihe „FIFA“ professionell, seinen größten Erfolg erreichte er dabei in „FIFA 19“ mit dem Sieg bei der Weltmeisterschaft. Das Preisgeld aus diesem Erfolg macht rund 70 Prozent seiner gesamten Ausbeute aus. Er gilt in der Community von „FIFA“ mittlerweile als der ewige Weltmeister, weil es Electronic Arts (EA) bis 2022 aufgrund der Corona-Pandemie nicht gelungen ist, eine weitere WM auszurichten, um seinen Nachfolger zu küren.

3. Jannis „JannisZ“ Matwin

Fortnite – rund 480.000 Euro

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„JannisZ“ gehört mittlerweile zu Guild Esports, das eines der besten „Fortnite“-Teams aufbietet.

Jannis „JannisZ“ Matwin feierte seine ersten Erfolge in „Fortnite“ 2019 und landete dann im Mai 2020 mit dem Sieg beim FNCS Invitational Europe als 15-jähriger einen gewaltigen Coup. Seitdem ist er immer wieder in den finalen Runden der FNCS-Turniere zu finden – die Umstellung auf das Duo-Format hat daran nichts geändert, wie sein jüngster Erfolg bei den FNCS Grand Finals Europe für Kapitel 3 – Saison 1 gezeigt hat, wo er zusammen mit „Vortex“ unter die besten vier Duos kam.

2. Adrian „FATA“ Trinks

Dota 2 – rund 1,4 Millionen Euro

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„FATA“ gilt als herausragender Spieler, hat mit seinen Teams historisch jedoch viel Pech gehabt.

Adrian“FATA“ Trinks kehrte jüngst aus einer Pause vom kompetitiven Geschehen in „Dota 2“ zurück – nachdem sein Team Tundra Esports ihm in den Rücken fiel und ihn zugunsten eines anderen Profis ausbootete, war ihm der Appetit auf mehr zunächst vergangen. „FATA“ galt lange als einer der besten Mitte-Spieler Europas und wechselte 2017 als Support auf die Offlane, wo er ebenfalls starke Leistungen lieferte.

Er feierte seine größten Erfolge bei Team Liquid, Team Secret und Ninjas in Pyjamas, hat mehrmals hohe Positionen bei The International erreicht und mehrere Turniere gewonnen. Die Erfolge, die er 2021 und 2022 noch feierte, sprechen dafür, dass „FATA“ noch immer viel zu bieten hat. Das dürfte einer der Gründe sein, warum ihn die US-Organisation Quincy Crew an Bord geholt hat.

1. Kuro „KuroKy“-Lesung

Dota 2 – rund 5,2 Millionen Euro

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„KuroKy“ hält den Schild der Unsterblichkeit, die Trophäe von The International.

ein Weg“KuroKy“ Takhasomi hat schon 2008 beim damaligen Klub mousesports das originale „DotA“ professionell gespielt und lernte dabei unter anderem seinen langjährigen Wegbegleiter Clement „Puppey“ Ivanov kennen. „KuroKy“ ist mit seinen Gewinnen nicht nur in Deutschland Rekordhalter, sondern eine gewaltige Hausnummer in der ganzen „Dota 2“-Szene. So ist er etwa der erste Spieler, der 1.000 Siege in professionellen Partien errungen und die meisten unterschiedlichen Helden im Laufe seiner Karriere gespielt hat.

Er stand mit zwei verschiedenen Teams insgesamt bereits dreimal im Finale von The International und errang mit Team Liquid 2017 den Titel. 2019 verließ er Liquid nach vier Jahren der Zusammenarbeit, um mit Team Nigma seine eigene Organisation zu gründen. „KuroKy“ darf mit Abstand als der bekannteste und erfolgreichste eSportler aus Deutschland gelten.

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