Blizzard ist voll gemein zu den Nachtelfen in World of Warcraft und das bleibt auch in Dragonflight so. Viele Fans bitten nun um Gnade.

Es gibt einige Völker in World of Warcraft, die mussten mehr ertragen als andere. Das prominenteste Beispiel sind aktuell wohl die Nachtelfen, die mit Battle for Azeroth ziemlich leiden mussten und dafür nie richtig ihre Rache bekamen.

Einige Leaks aus der Alpha der nächsten Erweiterung Dragonflight sprechen nun dafür, dass das Schicksal es auch weiterhin nicht so gut mit den Kaldorei meint – und Fans bitten inständig: „Seid nicht mehr so gemein zu den Nachtelfen, Blizzard!“

Spoilerwarnung: Der Artikel behandelt Story-Thematiken aus der kommenden WoW-Erweiterung Dragonflight. Wer nicht gespoilert werden will, sollte hier nicht weiterlesen.

Was ist mit den Nachtelfen in Dragonflight? Auch wenn viel der Story von Dragonflight noch nicht bekannt ist und vermutlich ganze Questreihen mehr oder weniger bis zum Release versteckt bleiben, gibt es schon eine Menge Datamining. Der Dialog-Text eines Ingame-Cinematics verrät, dass die Nachtelfen ihren druidischen Anführer Malfurion Sturmgrimm vermutlich verlieren werden – ob temporär oder dauerhaft, das ist noch nicht ganz klar.

Damit der grüne Drachenaspekt Ysera aus den Schattenlanden zurückgeholt werden kann, muss Malfurion zurückbleiben und, so die Vermutung, an der Seite der Winterkönigin für die Wiederherstellung des Ardenwalds sorgen. Den ganzen Dialog haben wir in diesem Artikel aufgeschlüsselt.

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Was stört die Fans daran? Viele langjährige Nachtelfen-Fans sehnen sich danach, dass es bei ihren geliebten Elfen wieder bergauf geht. Nachdem der Teldrassil vernichtet und knapp 90 % des Volkes der Kaldorei getötet wurden, wollen große Teile der Nachtelfen-Community wieder etwas Ruhe, Zeit für Erholung und gute Nachrichten. Da stört es sie, dass Malfurion und Tyrande wieder auseinandergerissen werden und auf eine Nachricht offenbar die nächste schlechte folgt.

Community zeigt, wie sehr sie Nachtelfen liebt: Die ganze Thematik hat dazu geführt, dass viele Nachtelfen-Fans unter dem Hashtag #MightOfNightElves („Macht der Nachtelfen“) auf Twitter zahlreiche Fan-Arts und Cosplay-Bilder veröffentlicht haben.

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Für viele Spielerinnen und Spieler waren Nachtelfen, deren Geschichte und die ganze Mystik des Volkes, warum sie überhaupt zu World of Warcraft gefunden haben.

Die Cosplayerin Narga schrieb auf Twitter etwa: „Nachtelfen sind der Grund, warum ich überhaupt mit World of Warcraft angefangen habe.“ Später fügte sie in einem zweiten Tweet dann noch hinzu: „Und ich glaube, es ist ziemlich offensichtlich, warum ich jetzt nicht mehr spiele.“

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Im Interview mit dem Magazin Polygon verrät die Künstlerin Lemongrace:

Shadowlands endete mit einem Gefühl der Erneuerung und ich habe erwartet, dass sich die Story dahin entwickelt – eine Zeit für Frieden und Erholung der Nachtelfen. Stattdessen werden wir schon beinahe mit mehr Verlusten verspottet. Legion war, als der Nachtelfen-Content seinen Höhepunkt für mich erreicht hatte und während einige der Entscheidungen dort in aller Länge in der Nachtelfen-Community diskutiert wurden, glaube ich noch immer, dass es ziemlich cool war, das als Nachtelf zu spielen. Zu sagen, dass es von da an nur noch bergab ging, ist eine Untertreibung.

Gibt es denn auch gute Nachrichten? Grundsätzlich ja. Immerhin erhielt Tyrande am Ende von Shadowlands einen besonderen Samen der Winterkönigin, der aller Wahrscheinlichkeit nach zu einem neuen Weltenbaum heranwachsen wird, der wiederum eine neue Heimat für die Kaldorei werden könnte. Einen passenden Ort für diesen Baum gibt es auch bereits in der Alpha von Dragonflight, denn etwas abseits der Haupt-Insel gibt es eine recht große, runde Aussparung mit kleineren Inseln drumherum – ganz ähnlich, wie es auch beim ursprünglichen Teldrassil der Fall war.

Letztlich müssen Nachtelfen-Fans sich aber wohl einfach etwas gedulden und abwarten, bis die ganze Story von Dragonflight offenbart wird. Erst dann dürfte wohl klar sein, ob Blizzard wirklich so „gemein“ zu ihrem Volk ist.